Montag, 3. Mai 2010

Die finanziellen Aspekte

Die Sanierung eines Hauses erfordert einen hohen finanziellen Aufwand. Obwohl wir viele Arbeiten selbst durchgeführt haben, haben wir zeitweise mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Immerhin sind Baumaterialien nicht gerade günstig und wenn man ohne Erfahrung an die Sache herangeht, bemerkt man oft erst sehr spät, wie teuer die einzelnen Materialien sind. Meine Frau und ich hatten für die Sanierung keinen Kredit aufgenommen und wollten das mit eigenen Möglichkeiten schaffen. Jetzt weiß ich, dass das zwar möglich ist, es jedoch auch ein erhebliches Durchhaltevermögen erfordert. Gerade dann, wenn das Geld eng wird, werden die Nerven schnell in Mitleidenschaft gezogen. Heute weiß ich, dass unser Haussegen manchmal aus den Fugen geraten ist, doch das gemeinsame Ziel hat natürlich motiviert. Nach drei Jahren Sanierung sind wir jedoch noch immer nicht am Ende angekommen, sondern müssen uns weiterhin mit so manch einer Arbeit auseinanderzusetzen. Wer sich ein altes Haus kauft, sollte sich in jedem Fall bewusst sein, dass die Arbeiten im Grunde nie ein Ende nehmen.

Mittwoch, 28. April 2010

Mit Feinheiten zur perfekten Optik

Der Balkon unseres Hauses musste von Grund auf saniert werden. Die noch vorhandene Substanz war marode und musste instandgesetzt werden. Auch das balkongeländer wurde von der Witterung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Für uns war jedoch von Beginn an klar, dass wir den Balkon auch künftig nutzen möchten. Nachdem wir die Substanz erneuert haben, haben wir uns mit dem Balkongeländer auseinandergesetzt. Da dieses aus Holz und somit aus einem Naturmaterial bestand, musste es fast von Grund auf erneuert werden. Die Kosten für ein neues balkongeländer waren für uns jedoch zu hoch und so haben wir uns stückweise mit der Erneuerung auseinandergesetzt. Einige Elemente musste ich austauschen, da diese nicht mehr repariert werden konnten.
Um das balkongeländer vor weiteren Strapazen schützen zu können, habe ich das Holz natürlich entsprechend behandelt. Durch die Beschichtung soll es vor zu starken Belastungen durch die Witterung geschützt werden. Nachdem wir das Geländer instandgesetzt haben, wollten wir diesem natürlich auch einen ganz besonderen Touch verpassen und haben es farbig von den anderen Elementen abgehoben. Da unser Haus im Grünen steht, war es uns wichtig, dass eine natürliche Optik erhalten bleibt. Aus diesem Grund haben wir das balkongeländer grün gestrichen. Dadurch konnten wir die Linien der Landschaft aufgreifen und ein ansprechendes Gesamtbild erreichen.

Montag, 26. April 2010

Die richtige Planung

In der Zeit der Sanierung habe ich gelernt, dass die richtige Planung das A und O ist. Nachdem wir zu Beginn noch recht naiv an die einzelnen Arbeiten herangegangen sind, haben wir schnell gelernt, dass wir nur dann die gewünschten Ziele erreichen, wenn wir strukturiert vorgehen. Selbstverständlich haben wir uns zuerst mit den wichtigsten Baumaßnahmen auseinandergesetzt. Immerhin konnten wir nur so die Substanz des Hauses sichern. Nachdem wir diese bewältigt haben, wagten wir uns an die Details. Unser Bauernhaus verfügt über einen Balkon und natürlich musste auch dieser, nachdem das Gebäude für zwei Jahre leer stand, instandgesetzt werden. Heute weiß ich, dass sich diese Arbeit gelohnt hat.

Donnerstag, 22. April 2010

Altbauten richtig sanieren

Vor einigen Jahren haben meine Frau und ich ein altes Bauernhaus auf dem Land gekauft und uns damit einen echten Lebenstraum erfüllt. Wir haben lange für den Hauskauf gespart und obwohl wir zuvor wirklich jeden Cent zweimal umgedreht haben, war unser Budget natürlich beschränkt. Aus diesem Grund kam für uns auch kein Neubau infrage. Gezielt haben wir nach einem alten Haus gesucht, das wir bar bezahlen konnten. Natürlich mussten an dem Bauernhaus, das wir letztlich gekauft haben, einige Arbeiten erledigt werden. Die Immobilie war sanierungsbedürftig und mit einem kleinen Budget mussten wir die meisten Arbeiten natürlich allein durchführen. Doch auch wenn so manch eine Baumaßnahme alles andere als leicht war, haben meine Frau und ich während der gesamten Zeit zusammengehalten.Überwiegend haben wir in den Abendstunden und am Wochenende gearbeitet. Immerhin mussten wir auch weiterhin unseren Vollzeitjobs nachgehen, denn nur dadurch konnten wir die Baumaßnahmen finanzieren. Wenn ich heute zurückblicke, erinnere ich mich an viele Situationen, die uns an unsere Grenzen getrieben haben.